Sonntag, 22. März 2020
Michael Fuchs darf weiter hoffen

Der ehemalige Küssnachter Bezirksammann Michael Fuchs darf sich weiter Hoffnungen auf einen Sitz im Schwyzer Regierungsrat machen. Es kommt nämlich zu einem zweiten Wahlgang.

fab. An eine Sensation glaubten im Vorfeld nur wenige. Dass die SP ihren Sitz im Schwyzer Regierungsrat zurückgewinnen könnte, schien recht unwahrscheinlich. So kam es schliesslich auch: SVP und FDP konnten ihre fünf Sitze im siebenköpfigen Regierungsrat problemlos verteidigen. Die beiden FDP-Regierungsräte Petra Steimen und Kaspar Michel wurden mit den besten Resultaten wiedergewählt (26254 respektive 26148 Stimmen). Auf den Rängen drei bis fünf landeten die zwei bisherigen SVP-Regierungsräte André Rüegsegger (22918 Stimmen) und Andreas Barraud (22767 Stimmen) sowie der neue SVP-Vertreter in der Regierung, Herbert Huwiler (20641 Stimmen).

Zweiter Wahlgang als Strohhalm
Mit deutlichem Rückstand auf den SVP/FDP-Block folgte der bisherige CVP-Regierungsrat Michael Stähli auf Rang sechs. Sein Parteikollege Sandro Patierno holte zwar den siebten Platz, verpasste jedoch das absolute Mehr äusserst knapp um 50 Stimmen. Sein ärgster Konkurrent dürfte Michael Fuchs (SP) werden. Der Küssnachter alt-Bezirksammann lag am Sonntag nämlich nur um 2014 Stimmen hinter Patierno. Ob er für einen zweiten Wahlgang zur Verfügung steht, konnte Fuchs am Sonntagnachmittag noch nicht sagen. Wann der zweite Wahlgang stattfinden wird, ist aufgrund der Corona-Epidemie noch ungewiss.

Im Bezirk Küssnacht holte Michael Fuchs am fünftmeisten Stimmen, nämlich 1634. Auch hier hatten die beiden FDP-Vertreter die Nase vorne: Petra Steimen holte 2102 Stimmen, Kaspar Michel deren 2061. Dahinter folgten die beiden bisherigen SVP-Regierungsräte André Rüegsegger (1808 Stimmen) und Andreas Barraud (1800 Stimmen).

Die Detailresultate, Stimmen und eine kurze Analyse zur Regierungsratswahl lesen Sie in unserer Dienstagsausgabe.